Meine Diagnose und die Idee für KAHLKOPF Kopfbedeckungen
Es war Sommer 2021. Diagnose Brustkrebs – völlig aus dem Nichts. Schnell war klar: Durch die Chemotherapie würde ich meine langen, dichten Haare verlieren. In der Onkologie drückte man mir einen Katalog mit Kopfbedeckungen in die Hand. Wunderschöne, elegante Sachen, absolut. Aber beim Durchblättern spürte ich nur eines: Ich will mich nicht verkleiden. Ich will keinen Turban wickeln oder Perücke aufsetzen, um etwas zu verstecken, das nun mal zu meiner Realität gehört.
Wir leben in einer Zeit, in der Individualität und Vielfalt gefeiert werden. Warum also sollen wir uns ausgerechnet bei einer Erkrankung hinter Perücken und aufgeklebten Augenbrauen verstecken? Warum den Haarverlust vertuschen, statt zu ihm zu stehen? Das passte für mich einfach nicht zusammen.
Aus diesem Gefühl heraus fasste ich meinen Entschluss: Ich stehe zu meiner Glatze. Ich unterwerfe mich keinem vermeintlichen Schönheitsdiktat.
Doch die Praxis zeigte schnell: So ein Kahlkopf ist verdammt empfindlich! Im Winter zieht es, im Sommer brennt die Sonne. Da ich mich in klassischen Winter-Beanies bei sommerlichen Temperaturen aber auch irgendwie fehl am Platz fühlte, kam der Geistesblitz:
Warum nicht Mützen kreieren, die meine Haarlosigkeit nicht beschämt verstecken, sondern ihr mit Witz, Charakter und einer Portion Humor begegnen?
Aus dieser Idee wurde Leidenschaft – und der Grundstein für KAHLKOPF. Meine selbst designten Mützen sind kein Versteckspiel. Sie sind ein Statement. Sie sind angenehm zu tragen, schützen deinen Kopf und zeigen der Welt: Hier kommt ein echter Charakterkopf!
Also, ihr lieben Kahlköpfe: Lasst uns gemeinsam Flagge zeigen. Steht zu eurer Haarlosigkeit – mit Humor, Mut und Stil. Holt euch eure Lieblingsmütze und zeigt der Welt euer schönstes Lächeln.
Herzlichst,
Monika Baumann von KAHLKOPF

